Permakultur für kleine und große Gärten

Die Kräuterspirale ist eines der bekanntesten Elemente der Permakultur. Dahinter steckt ein kluges und spannendes Prinzip, das in allen Gärten, ob groß oder klein, angewendet werden kann, und für das sein "Erfinder" Bill Mollison 1981 den alternativen Nobelpreis bekam.

Wenn Sie sich intensiver mit dem Thema Permakultur, ihren ökologischen und ethischen Grundlagen und den praktischen Möglichkeiten, Ihren Garten zu einem produktiveren, gesunden und erholsamen Lebensraum zu machen auseinander setzen möchten, biete ich Ihnen folgende Planungs- und Beratungsleistungen an:  

Konzeptplanung

Auf der Grundlage der natürlichen, strukturellen und sozialen Bedingungen Ihres Grundstückes erarbeiten wir gemeinsam ein permakulturelles Gestaltungs- und Nutzungskonzept nach Ihren Bedürfnissen. Dabei werden wir die Ressoucen der Natur und des eigenen Gartens erkennen und nutzen.

Dieses Konzept wird Ihnen bei der Gestaltung und Nutzung Ihres Gartens als hilfreicher Leitfaden und als Grundlage für die Detailplanung der einzelnen Funktionsräume dienen. 

Nicht-tun

Mit der Permakultur wollen wir die Produktivität und Vielfalt in unserem Garten steigern und dabei unsere materiellen und körperlichen Ressourcen effizient einsetzen. In Anlehnung an eines der wesentlichen Prinzipen der Permakultur, die "Philosophie der fortlaufenden und überlegten Beobachtung" (Bill Mollison), wenden wir gemeinsam unsere Aufmerksamkeit dem Beobachten der Prozesse in Ihrem Garten zu, um aus dem "Nicht-tun" heraus Lösungen für die praktische Anwendungen der permakulturellen Prinzipen, wie der Nutzung von Synergien, der Schließung von Kreisläufen, der Schaffung von Vielfalt und der Produktiviät zu finden und umzusetzen.

Workshops

Zum Einstieg in die Permakultur, ihre Prinzipen und ihre Anwendung in kleinen und großen Gärten biete ich auch Workshops an. Aktuelle Workshop-Termin finden Sie hier...

Projektbeispiel

Entwicklungskonzept nach Permakulturprinzipien
Kräuterhof Brunnthal, Garching a.d. Alz


Am Anfang steht die Bestandsaufnahme dieses etwa 1 ha großen Areals, welches Wohnraum, Hausgarten, Nutzgarten, Ritueller Raum, Spielraum, Seminarraum, Schaugarten und Lebensraum zugleich ist. Hier gilt es, den Überblick zu bekommen, und allen Bedürfnisse an die Fläche und ihren Potenzialen gerecht zu werden.

Hier ist das Ergründen der diesem Ort ganz eigenen Ordnung und seiner Beziehungen mit der ihn umgebenden Landschaft besonders wichtig und Grundlage für die Gliederung in seine Funktionsräume. 

Das fertige Konzept stellt dar, wohin sich die weitere sukzessive Gestaltung der Fläche durch seine Bewohner entwickeln soll und wie eine harmonische und im permakulturellen Sinne effektive (also in materieller, finanzieller und personeller Hinsicht sparsame) Umsetzung geschehen kann.

Ein wesentlicher Teil der Planung ist das Zonenkonzept, das die gesamte Fläche in drei Teilräume gliedert. Je nach Nutzungsintensität sind die einzelnen Gartenelemente unterschiedlich weit vom Zentrum, dem Wohnhaus, entfernt. So befinden sich in Zone I die Bereiche, in denen sich die Bewohner täglich aufhalten, wie z.B. der Gemüsegarten. In Zone II ist u.a. der Obstgarten und der Schaugarten für Kräuterseminare angesiedelt. Zone III bildet den Puffer, bzw. den Übergang zur Landschaft und umfasst neben einer extensiv genutzen Wiesen- und Weidefläche auch naturnahe Hecken und Biotopstrukturen.

 

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