Naturgemäße Gartenpflege

Vielleicht ist es am Anfang noch schwer, zu entscheiden, was denn ein "Unkraut" ist, welche Pflanzen wir in ihrer Entwicklung fördern und welche wir bremsen sollten. Doch grundsätzlich erfordern naturnahe Gärten auf lange Sicht einen geringeren Pflegeaufwand als klassische Ziergärten. Dafür zeichnet den Naturgärtner eine mit der Zeit wachsende Artenkenntnis der heimischen Flora und Fauna aus. 
Wenn Sie Ihren Garten bereits naturnah gestaltet haben und weiter entwickeln wollen, oder Ihren Garten in Zukunft naturgemäß pflegen möchten, unterstütze ich Sie gerne dabei.

Anleitung, Begleitung, praktische Tipps in Ihrem Garten 

Gemeinsam gehen wir die Pflege Ihres Gartens an, mit dem Ziel, einen vielfältigen und lebendigen Lebensraum zu schaffen, zu entwickeln oder zu erhalten. Dabei bekommen sie ganz nebenbei Tipps für die standortgerechte Pflanzenverwendung, die Anlage von Biotopelementen, die naturgemäße Gehölzpflege und alle Gartenarbeiten, die Ihnen, Ihrem Garten und allen seinen tierischen und pflanzlichen Bewohnern gut tun. Kinder willkommen!

Entwicklungspflege

Neu gestaltete Gärten oder einzelne neue Pflanzflächen sollen sich in den ersten 2-3 Jahren entwickeln können und brauchen in dieser Zeit eine fachgerechte Entwicklungspflege. Besonders wichtig ist das im ersten Jahr nach Ansaat oder Pflanzung, denn in dieser Zeit müssen sich die noch zarten Pflänzchen erstmal an ihrem neuen Platz etablieren können. Wuchsstarke Konkurrenz von Samen- oder Wurzelunkräutern kann die ganze Mühe einer Neuanlage zu Nichte machen. 
Wurde bei einer Neuanlage unkrautfreies Substrat verwendet, kann sich die Pflege meist auf das selektive "Zupfen" von angeflogenem Aufwuchs beschränken - und zwar rechtzeitig vor dessen Samenbildung. 

Unterhaltungspflege

Später soll der Garten in seiner Artenvielfalt erhalten und weiter entwickelt werden. Bei naturnahen Flächen spielen Dynamik, Standort und individuelle Vorlieben der Nutzer eine große Rolle. Wiesen- oder Hochstaudenflächen können je nach Standort und Artenzusammensetzung in einem ein- oder zweijährigen, oder mehrmals jährlichen Turnus gemäht werden. In Staudenflächen können starkwüchsige Pflanzen zurückgenommen werden und die Stauden im Frühjahr vor einem Neuaustrieb zurückgeschnitten werden. Gehölze können durch gelegentliche Schnittmaßnahmen gepflegt und gesund erhalten werden. 

Ganz wesentlich ist bei einer naturgemäßen Pflege, dass dadurch die Artenvielfalt an Pflanzen und Tieren im Garten erhalten und gefördert werden soll.

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